SEO-Tipp: Vereinheitlichen Sie ihre URL-Struktur





Kalenderwoche 08 - Der SEO-Tipp
Vereinheitlichen Sie ihre URL-Struktur und beachten Sie eine geringe Klicktiefe

Vereinheitlichen Sie ihre URL-Struktur

Bei der Organisation einzelner Seiten müssen SEOs einige wichtige Aspekte beachten, damit diese letztlich gut ranken. Auch die URL-Struktur will mit Sorgfalt erarbeitet sein. Es ist daher wichtig zuerst den Bergriff URL zu verstehen. Wie kommt die URL zustande und was versteht man darunter?

Aufbau und Länge von URLs

Eine URL (Uniform Resource Locator) ist eine definierte Adresse, die auf die Position einer Datei auf einem Server zeigt und sie abruft. Laut Wikipedia ein “einheitlicher Ressourcenzeiger“, der z.B eine Webseite über die zu verwendende Zugriffsmethode lokalisiert und identifiziert. Die erste Empfehlung kann daher nur lauten, wenn Positionsveränderungen eine Rolle spielen können, dann versuche diese zu vermeiden! Daraus ist folgendes abzuleiten:

  • Wenn ich die URL später nicht mehr ändern sollte, bzw. den Namen, dann sollte ich diesen gleich wohlüberlegt zu wählen.
  • Es empfiehlt sich daher also, auch von Beginn an eine auch über eine durchdachte Struktur nachzudenken, um damit nicht später wieder vom Neuem beginnen zu müssen.
  • Verfährt man so, hilft dies evtl. auftretende Server-Probleme oder Umleitungen zu reduzieren oder fürhrt sogar zur Vermeidung.
  • Nach Möglichkeit sollte man eine einmal gewählte gewählte URL nicht mehr ändern.

Wir wollen hier nicht die URL bis ins Detail erforschen, da es uns mehr um die strukturellen Aspekte bei Betrachtungen geht. Wichtig zum Verständnis allerdings ist der grundlegende Aufbau und die Zusammensetzung einer URL.
SEO-Tipp
Die einfachste Form einer URL wird sich in etwa folgendermassen gliedern:

  • Ein Protokoll-Präfix (https://),
  • Einen Hostnamen-Name (www.beispielseite.de/),
  • Ein Unterverzeichnis (verzeichnis-kategorie/) und
  • Dateiname (beispieldatei.html)

Keywords gezielt einsetzen

Keywords spielen innerhalb der URL eine wichtige Rolle, Sie sollten sie daher in der URL richtig verwenden. Passen die Schlüsselbegriffe in der URL besser zum Content, können diese von Crawler (Bot) besser, d.h. schneller interpretiert werden.

Sprechende URLs

Hier geht es darum den Konflikt von sprechenden URL-Struktur vs. dynamische URLs aufzulösen. Sowohl für Suchmaschinen als auch für User sind „Sprechende URLs“ ideal, um den Content einer Seite schnell zu verstehen. Menschliche User aber sind ungeduldig und für sie ist es wichtig schon möglichst frühzeitig zu erkennen worum es sich bei der Webseite/URL handelt. Am Einfachsten ist es, sich hier an die Basics der Suchmaschinenoptimierung zu halten, die von Google selbt vorgegeben werden:

  • Die URLs sind sprechend und leicht verständlich.
  • Die URL-Struktur zeigt die Struktur/Seitenhierarchie der Domain auf.
  • Die URLs weisen keine übermäßige Länge aus
  • Dynamische Seiteninhalte und kryptische Parameter sind zu vermeiden.
  • Jede URL enthält das Zielkeyword, auf das die entsprechende Unterseite optimiert werden soll.

Verzeichnisstruktur mit System anwenden

Wie oben bereits erwähnt, ist es absolut wichtig, eine geordnete Verzeichnisstruktur anzulegen. Eine sinnvolle Verzeichnisstruktur kann dazu führen, dass sich der Besucher länger auf einer Seite aufhält, als Orientierungslosigkeit erleiden zu müssen und entsprechend die Flucht ergreift. Dabei ist nach Google die Klicktiefe einer Seite deutlich relevanter, also wie viele Klicks es von der Homepage bis zur einzelnen Seite braucht.

Unbedingt Duplikate vermeiden

Das bekannt Problem des Duplicate Content ist ziemlich schwerwiegend! Häufig ergibt sich Duplicate Content, wenn ähnliche Inhalte unter zwei verschiedenen URLs erreichbar sind, zum Beispiel mit oder ohne „www“. Dieses Problem ergibt sich auch bei verschiedenen Protokollen. Abhilfe ist mit der “htaccess” möglich und Canonical Tags. Sie entscheiden Sich für eine Version, die indexiert werden soll und geben dann dem Server die Anweisung, die andere Version mittels eines 301-redirects umzuleiten.

Fazit

Googles John Mueller erklärte in einem Hangout, dass für das Ranking einer Seite eher die Klicktiefe entscheidend ist, weniger die Struktur der URL. Die Organisation der eigenen Seiten führt also im Hinblick auf ein gutes Ranking zur Optimierung der Klicktiefe. Die Kombination aus wenigen Klicks zur gesuchten Seite und einer guten URL-Struktur ist für die Nutzer und für Google (und damit für die Webseite selbst) wohl am wertvollsten.

Das Anpassen der eigenen URL-Struktur ist nur mit größter Sorgfalt vorzunehmen. Die bisherige (alte) URL-Struktur muss exakt, also identisch und korrekt auf die neue Struktur umgeleitet werden. Sollten hierbei Fehler unterlaufen, dann laufen Backlinks und Direkteinstiege, beispielsweise über Lesezeichen, ins Leere. Die Folge sind dann Rankingverluste und Verdruss bei den Nutzern.




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