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Guerilla-Marketing

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Guerilla-Marketing – Marketing mit Kamfansage

Auch wenn hier wörtlich übersetzt „Guerilla“ soviel wie „kleiner Krieg“ bedeutet, ist hier selbstverständlich etwas ganz anderes gemeint! Aber dennoch liegt die Assoziation zum Guerillakampf nahe. Und so falsch ist das auch gar nicht, denn der Begriff leitet sich von der Militärsprache ab. Dort gilt der Guerillakampf als eine Art der Kriegsführung, die sich größtenteils auf einen Überraschungseffekt stützt. Bei diesem Begriff handelt es sich um Marketing-Maßnahmen, die besonders originell, witzig oder außergewöhnlich sind Guerilla-Marketingund die dazu führen, dass eine breitere Öffentlichkeit auf ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Marke aufmerksam wird.

Häufig bemerkt die Zielgruppe dabei im ersten Schritt noch gar nicht, dass es sich um Werbung oder um Verkaufsförderung handelt. Guerilla Marketing nutzt sehr häufig Aktionen, die im Außenbereich stattfinden und bevorzugt oft Formen, bei denen die Zielgruppe selbst, bewusst oder unbewusst, zum Akteur wird. Der Begriff Guerilla-Marketing wurde in den frühen 80er Jahren von Unternehmensberater Jay Conrad Levinson etabliert. Er schrieb mehrere Bücher zum Thema Guerilla-Strategien in verschiedenen Berufsgebieten.

Der Erfolg von Guerilla Marketing lässt sich oft nicht voraussagen, da man nie genau weiß, ob eine Kampagne tatsächlich einschlägt oder eher unbemerkt versandet. Obwohl sich Guerilla Marketing gerade dadurch auszeichnet, dass es unkonventionell und höchst individuell ist, haben sich mittlerweile doch verschiedene Strukturen und Arten von Guerilla Marketing herausgebildet, die von manchen Unternehmen ganz bewusst eingesetzt werden. Die wichtigsten Formen wollen wir Ihnen etwas näher vorstellen.




Beim Ambient Marketing geht es darum, eine gewohnte Umgebung der Zielgruppe plötzlich in auffälliger Weise zu verändern und auf diese Weise für Aufmerksamkeit zu sorgen. Das Ambush Marketing spürt einen ohnehin vorhandenen Trend oder ein populäres Gesprächsthema auf und pflanzt die eigene Werbekampagne hierauf auf, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Buzz Marketing arbeitet mit Produktproben, die mit dem Ziel verteilt werden, dass die Empfänger beginnen, in ihrem privaten Umfeld massiv hierüber zu berichten. In diesem Zusammenhang spielen natürlich die sozialen Medien eine wichtige Rolle.

Auch wenn das Guerilla-Marketing selbst eine Unterkategorie des Marketings ist, kann man wie eben schon gezeigt noch weitere Kategorien identifizieren. wie es etwas auch die Firma ALT TERRAIN beschreibt:

  • Ambient-Marketing (Außen) – Hierbei werden an bestimmten Orten einer Stadt temporäre und abnehmbare Elemente angebracht, wie an Statuen oder Kunstwerke auf dem Bürgersteig.
  • Ambient-Marketing (Innen) – Funktioniert so wie das Ambient-Marketing in Außenbereichen, aber in Innenräumen wie Bahnhöfen, Geschäften oder Universitätsgebäuden.
  • Ambush-Marketing – Beim Ambush-Marketing werden Konzerte oder Sportveranstaltungen genutzt, um auf auffällige Art für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleitung zu werben, oftmals ohne die Erlaubnis des Event-Sponsors.
  • Erlebnis-Marketing – Hierbei handelt es sich um eine Kombination der eben genannten Formen, die eine Interaktion der Konsumenten mit der Marke verlangt.

Weitere Beispiele und Ideen